unlikeable female character – home – Gleichstellung – Abstraktion – Form – experimentieren – rapid eye movement – intuitiv – senza fine – Licht – Architektur – ich will alles und zwar jetzt – prozessorientiert – Komposition – Handwerk – Authentizität – fashion – sustainable – Perspektive – Musik – Film – Supernova Easy – bewegt – Mensch – Raum – Atmosphäre – Objekt – play audio – Generation Y – reduziert – fragmentiert – kollaborativ
Filmpodium
Plakat und Editorial
«Unlikeable Female Characters»




Zuhause / Home
2025, Kurzfilm, 15 Min.
Konzept, Kamera, Schnitt
Plakat Bureau Mia
«Ein Haus. Darin stecken Erinnerungen und Geschichten – aus der Vergangenheit und aus dem Jetzt. Es sind Stimmungen und persönliche Blickwinkel, welche fragmentarisch festgehalten werden. Darüber liegen Gedanken der Autorin und ihrer Familie, welche dieses Haus bewohnt. Das Gesagte zeugt vom weiten Bogen zwischen Liebe und Ablehnung zum Haus. Die Familie baut es um und will Veränderung – doch wird am Haus jene Veränderung vollzogen, welche auf anderer Ebene verhandelt werden müsste?»







Magazin Beobachter*in
Cover-Editorial
«Auf Augenhöhe? Die Gleichstellung ist noch nicht erreicht. Und der Widerstand wächst.»






Magazin Horizonte
Cover-Editorial
«Macht Betroffenheit blind?»







Valentin Egli
FCK MBL


















Kali Trio
Band



REM (Rapid Eye Movement)
2025, Video-Installation, 11 min
Exhibition 2025/26 Coalmine Winterthur, F+F Summer School
«Ein Märchen? Ein Traum? Ist es wichtig, ob ich wach bin oder träume? Ich verschiebe meine Perspektive. Unter das Wasser. Möchte Tier werden. Und teile meine Emotionen und Gedanken. Zu Identität, Empathie, Raum, Realität. Unter Wasser und über Wasser.»








Flavia Schweizer
Choreographer and DJ




Daniela Sarda
Singer-Songwriter





Nebno
Musician
Illustration Esther Rieser




Schulhaus Obererlen Naefels - Felix Kellenberger Architekt






Julia Schlenker
Diplom-Kollektion
«Ich will alles und zwar jetzt.»







Kettenbrücke Aarau - Christ & Gantenbein
Dokumentation für Buch-Publikation









Ines Boesch
Kollektion 2025





Ruben Boesch
Vitrine






Valeria and Viktor
Campaign



















Ines Boesch
Kollektion 2023






Marai
Campaign



















Valentin Egli
Terrazzo-Tisch







True
Musicians




now
2025, Short Film by Wai Ra Schwarz
Cinematography and Color Editing

Supernova Easy
Band




MOVE
published in French Fries Magazine









Gregory Gilbert-Lodge
Illustrator



KLAMOTT
Polar @Athens










Nik Baertsch Mobile
Musicians





Salat
Fotografie analog
Ausstellung 2023 Fotoforum Zug, Bahnunterführung Zug
Um was geht es? Es geht um Lebensmittel, um Konsum, Nachhaltigkeit, Regionalität.
Es geht darum, warum ich glaube ein Objekt zu erkennen, woran ich glaube ein Objekt zu erkennen, auf welcher Basis? Und wer oder was hat diese Basis meines Erkennens geformt?
Es geht auch um die Objekte selbst. Um das Gemüse. Das so oft schon verarbeitete, in den Händen gehaltene, gegessene Gemüse. Ich untersuche es, mit Händen, Augen und mit meiner Kamera. Die Oberfläche einer Kartoffel. Darin steckt der erdige Geschmack.
Frisch aus dem Boden. Anders, die Oberfläche einer Tomate, zart, verletzlich. Aber noch spannender ist ihr Inneres – ich schneide sie auf und stehe am offenen Ochsenherz.



Ich nähere mich mit der Kamera, immer näher, bis klare Linien verschwinden, auch der Raum, worin dieses fleischige Innere eingebettet ist. Ich bin mitten im Herzen. Meine Hände sind rot, alles rund herum, um die aufgeschnittene Bete herum, ist rot, fast violett. Ich wasche mir die Hände, erfasse einen weissen Kopf, schwer, rund. Ich mache einen Schnitt, quer durch diesen Kopf und erblicke wieder organisches Gebilde, das mich an ein Gehirn erinnert. Erinnerung an einen Planeten, an den Mond?
Ich bin zurück bei der Kartoffel, diesmal aus dem Dunkel der Lagerhallen. Eine erstaunlich runde Kartoffel. Und eine erstaunlich dreieckige Karotte, mit dem Sparschäler in Form geschält. Ich lege sie auf eine orange Folie, auf einen Leuchttisch. Ihre Silhouette zeichnet sich dunkel ab. Welch Symmetrie, welch klare Form, welch perfektionierte Figur. Glaube ich darin das Ursprüngliche, Echte, das Objekt als solches zu erkennen?



Y
2019 - 2024
audiovisuelle Arbeit über die Generation Y, in Zusammenarbeit mit Musikerin Ursina Giger
Fotografie analog und digital, Videos, Journal-Publikation
Ausstellungen in Steinen SZ, Zürich und Chur GR
Journal Ronny Hunger
«Was treibt die Generation Y um? Rennt diese Generation tatsächlich immer sinnsuchend durch den Alltag? Die Fotografin Angelika Annen und die Musikerin Ursina Giger widmen sich in der Ausstellung «Y» unter anderem dieser Frage. Die Ausstellung, die rund 70 Menschen aus der Generation Y portraitiert und zu Wort kommen lässt, wurde erstmals in Steinen SZ im Oktober 2023 gezeigt, im April 2024 in Zürich und im Mai 2024 wurde die Ausstellung ein weiteres mal in Chur umgesetzt.



Wenn es um die Definition einer Generation geht, begegnet man meist pauschalisierten Aussagen. Die Generation Babyboomer kümmerte sich um das Einreissen und um die Beseitigung von Gesellschaftsbarrieren. Der Generation X werden bestimmte Merkmale zugesprochen, wie gebildet und gleichzeitig uninteressiert zu sein, etwa der Politik gegenüber. Die Generation Y, heisst es, strebt eine Neuformierung an, verfolgt dabei aber kein ideologisches Ziel oder einen zentralen Plan. Weiter möchten Ypsiloner*innen sich nie festlegen, aber sinnstiftender Arbeit nachgehen wollen. Sie fordern Transparenz, Mitgestaltung, Kreativität und Austausch, wo früher straffe Hierarchien herrschten. Und die kommende bzw. jüngste Generation (Z), die sich selbst als «letzte Generation» bezeichnet, ist komplett verloren.


Sind das alles nur Klischees oder fehlinterpretierte Stereotype der Sozialforschung? Es heisst doch immer „Euch liegt die Welt zu Füssen“. Was aber hinterfragt dann die Generation Y die ganze Zeit, wenn alles so einfach ist und Wissen jederzeit zugänglich gemacht und geteilt wird? Muss die Generation Y wirklich mit der paradoxen Gewissheit leben, dass zwar alles möglich, aber trotzdem zurück- gesteckt werden muss, damit es in Zukunft (noch) besser wird?


Rund 70 Personen der Generation Y kommen in der Ausstellung «Y» zur Sprache und zeigen Gesicht. Sie erläutern uns, warum diese Generation, die Suche nach dem Sinn mit der Berechtigung ihrer eigenen Existenz gleichsetzt. Sie erklären, dass Ängste vor der Zukunft in der Vergangenheit liegen. Soziale Ungleichheit von festgefahrenen, patriarchalen Strukturen geprägt ist. Diese Personen erzählen aber auch von Hoffnung und der Kraft der Gegenwart, weil es nämlich nichts bringt in Krisenmomenten oder unsicheren Zeiten in opferhafter Schockstarre zu verharren. Angelika Annen und Ursina Giger nehmen die Anschauungen dieser Befragten auf. Alle Gedanken, alle Äusserungen vermischen sich miteinander. Das neu Verwebte schafft frische Impulse und lenkt das eigene Denken in andere Richtungen.


Nur im Austausch lernt man. Durch die audiovisuelle Umsetzung der Ausstellung, fragen die beiden Künstlerinnen auf ganz explizite Art und Weise nach den Berührungspunkten zwischen Bild und Ton, zwischen Protagonist*in und Rezipient*in. In diesem immersiven, komplexen System aus Wechselwirkungen, sind die «eigentlichen Kunstexponate» nicht mehr lokalisierbar, alles wird Eins. Ursina Giger und Angelika Annen fragen mit ihrer Ausstellungsumsetzung die Besuchenden nach ihrer eigenen Wahrnehmung und Verortung. Diese identifikatorische Involvierung könnte sinnbildlicher nicht sein.»


divr
Band




Dalia Donadio
Musician


KLAMOTT
Kollektion 2021 «Polar»







